1945 errichtete die sowjetische Militäradministration in Berlin Hohenschönhausen ein Gefangenenlager. Später wurde das Gelände zum zentralen sowjetischen Untersuchungsgefängnis in der sowjetischen Besatzungszone. Ab 1951 baute man die Anlage zur zentralen Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit aus.

Ihr Zweck änderte sich dabei nicht: Ziel war die Erpressung von Geständnissen und die Ausschaltung jedes echten oder vermuteten Widerstandes durch systematische Persönlichkeitszerstörung. Anfangs geschah dies durch physische, später zunehmend dutrch psychische Folter. Bis 1989 wurden hier Menschen inhaftiert. Ihre genaue Anzahl ist bis heute unbekannt.